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Missbrauch - der Wendepunkt meines Lebens

Damit man meine vorherigen Blog Einträge zu meinem Leben verstehen kann, erzähl ich euch jetzt den Zentralenpunkt meins Lebens. Wie ihr schon wisst, hatte ich nie eine besonders enge Verbindung mit meinem Dad. Nicht nur weil er halt die meiste Zeit nie wirklich Zuhause war, sondern weil er mich echt krass verletzt hat. Nicht auf Enttäuschender Basis sondern auf einer ganz andern.

Angefangen ist alles als wir in unser neues Haus gezogen sind. Und ich weiß schon das noch bevor ich diesen Eintrag zu Ende geschrieben habe, werden die Vorwürfe nur so herum fliegen. Ich weiß nicht mehr ganz genau den Zeitpunkt als es angefangen ist aber das ist ja auch egal. Mein Vater kam Abends oder früh Morgens immer in mein Zimmer um mich sexuell zu Misshandeln. Er kam nicht jeden Tag sondern meist nur am Wochenende und auch nicht immer jedes Wochenende.

Ich wusste nie wirklich was in diesem Moment passierte, ich hab es einfach immer über mich ergehen lassen. Keiner von uns beiden redete darüber. Ich wusste nie, warum er das tat und warum ich das verdient hatte aber darauf werde ich wohl auch nie eine Antwort bekommen. Wie dem auch sei, ging das ganze, ich glaube fast 1 Jahr lang.

Wahrscheinlich fragen sich viele, warum meine Mutter nichts dagegen unternommen hat, aber sie wusste rein gar nichts davon. Immer als er zu mir kam, war meine Mutter nie im Haus- also wie sollte sie es mitbekommen? Ich war schon immer ein ruhiges Mädchen das die meiste Zeit in ihrem Zimmer, mit Büchern verbracht hatte und selbst während des Jahres hab ich mich so verhalten als ob nichts passiert wäre. Ich war wie immer mit Freunden unterwegs, in meinem Zimmern, in Büchern vertieft oder sonst mit irgendetwas beschäfftigt was ich sonst auch immer getan hab. Also im großen und ganzen habe ich mir nie etwas anmerken lassen, bis zu dem Zeitpunkt wo ich Schwanger wurde.

Zu dem Zeitpunkt war ich noch 14, hatte noch nie einen Freund - also konnte das ja nur von IHM sein. Sobald er von meinem Verdacht etwas mitbekam hörte er mit den Überfällen auf. Und hatte mir versprochen sich um dieses Problem zu kümmern. Ich war Glücklich darüber das es endlich ein Ende haben würde aber zudem auch in einem tiefen Loche gefangen über der Tatsache, das ich mit 14 von meinem eigenen Vater Schwanger war.

Ich hatte niemanden mit dem ich darüber reden konnte, bis zu dem Tag wo ich über unser ganzes Familienleben nachgedacht hatte und mir einige Sachen aufgefallen sind. Sachen, bezüglich meiner älteren Schwester. Als wir noch in unserem anderen Haus gewohnt hatten, hatte meine Schwester mich oft gebeten bei ihr zu schlafen und ich hatte mir auch nie etwas dabei gedacht, sondern eher mich immer darüber gefreut.
Wenn man also 1+1 zusammen rechnet, kommt man auf den Verdacht, dass er es bereits bei ihr getan hatte.

Aus purer Verzweiflung, vertraute ich mich ihr dann also an als sie eines Tages bei uns zu besuch war. Sie war am weinen als ich ihr das erzählt hatte und bestätigte mir meine Vermutung und versprach mir mit ihm zu reden.
Nachdem sich die Schwangerschaft endgültig bestätigt hatte, wollte er sich wirklich darum kümmern aber irgendwie kam es nicht wirklich dazu bis es ihm wohl irgendwann wieder eingefallen war. Er hatte mir die Abtreibungspillen besorgt und überglücklich nahm ich sie auch. Aber es stellte sich raus, das ich schon viel zu weit war und die Tabletten somit gar nicht wirkten.

Kurze Zeit darauf waren auch schon Sommerferien und ich verbrachte ein Teil davon mit meiner Ma und meinen zwei jüngeren Geschwistern, in Dubai. Meiner Ma ist vorher nichts bezüglich der Schwangerschaft aufgefallen bis wir halt dort waren. Da es in Dubai ja ziemlich heiß dort ist und wir dann auch ziemlich oft Schwimmen waren, ist ihr mein Bauch wohl doch aufgefallen.
Dazu muss ich sagen, das man es mir aber wirklich nicht ansehen konnte da mein Bauch vielleicht nur ein bisschen dicker war als sonst. Also es ist echt niemanden aufgefallen, niemanden von meinen besten Freunden, meinen Lehrkräften mit denen ich viel zu tun hatte- echt niemanden.
Als der Trip nach Dubai schließlich zum Ende kam, wollte meine Ma, sobald wir wieder in Deutschland waren, mich zum Arzt zu schleppen. Aus Angst, erzählte ich ihm sobald wir wieder zuhause waren was Ma vor hatte und wir einigten uns es ihr zu erzählen.

Natürlich nicht, wie es wirklich zu der Schwangerschaft kam sonder wir hatten uns eine Geschichte ausgedacht. Ich wollte nicht das die Familie auseinander bricht. Aber wie man ja jetzt weiß, hat das gar nichts gebracht denn die Familie ist ja doch auseinander gebrochen.
28.5.15 22:23
 
Letzte Einträge: Der richtige Weg?, Hilfeschrei, Verzweiflung , Kleine Freunde passen in kleine Sachen, Missbrauch - der Wendepunkt meines Lebens Teil 2, Verwirrt, My dear friend...


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