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Missbrauch - der Wendepunkt meines Lebens Teil 2

Es waren also nur noch ein paar Tage bis die Schule anfing. Somit mussten ganz viele Gespräche geführt werden. Da wir meiner Ma erzählt hatten, dass ich auf einer Party mit einer Freundin war und dort mir wohl irgendjemand K.O.Tropfen untergeschmuggelt hat, wollte sie unbedingt das ich mit der Arbeiterin aus dem JUZ und meiner Schulsozialarbeiterin rede. Grundsätzlich mit ihnen weil diese Zwei eine AG geleitet haben in der ich drin war. Somit kannten sie mich.

Wir hatten uns also verabredet und nach kurzer Zeit hatten sie schon bemerkt, dass die Geschichte so nicht stimmen konnte. Was blieb mir also anderes übrig? Ich erzählte ihnen an alles und danach brachten sie mich wieder nach Hause.
Am darauffolgenden Tag, es war ein Samstag, trafen wir uns noch mal und sie überredeten mich letztendlich dazu, zur Polizei zu gehen.

Nachdem ich die Anzeige dann gemacht hatte, musste ich noch auf der Polizeiwache bleiben. Währenddessen wurde dann wohl mein Vater abgeholt. Ein Polizist und jemand Vom Jugendamt aus Hannover haben mich dann nach Hause gebracht und meine Ma aufgeklärt.
Auch wenn man die Polizei darum bittet, dass nichts davon in die Öffentlichkeit gerät, gelangt es doch komischer Weise immer dort. Es dauerte nicht lange bis am darauffolgenden Tag es schon im Radio lief...und danach im Fernsehen...und dann Kameraleute vor unserem Haus standen.

Ja ja, man konnte unser Haus wirklich in den Nachrichten sehen und es sollten sogar einige Leute aus der Umgebung und von meiner Schule dazu befragt werden.

Das Jugendamt aus Hannover hatte zu meiner Ma gesagt, dass diese im Kontakt mit dem Jugendamt in unserer Ortschaft wären. Das hieß wenn was sein sollte, sollten wir uns an sie wenden. Da nunmal die Kameraleute vor unserem Haus waren blieb meiner Ma gar nichts anderes übrig als da hin zu gehen. Wir hatten einige Sachen gepackt, danach brachte uns das Jugendamt in ein Frauenhaus, etwas weiter weg von unserem Wohnort. Ansich war das nicht so schlecht das einzige Problem war, dass mein älterer Bruder nicht mit dorthin durfte weil er schon über 18 war.
Nach langem reden mit ihm vergewisserte er meine Ma dazu mit uns dorthin zu gehen, er würde Zuhause bleiben und Sachen packen sowie einige Sachen regeln. Außerdem war er mitten in seiner Ausbildung- also konnte er schon gar nicht von dort weg.

Die Zeit im Frauenhaus an sich, war für mich ganz ok. Wir haben viele Frauen/ Familien kennengelernt. Eine Familie ist mit besonders ans Herz gewachsen weil die ältere Frau, wir haben sie immer Oma genannt, sich immer so süß um uns gekümmert hat. Zu schade das wir den Kontakt verloren haben.
Mitte September war es dann soweit und ich habe entbunden. Dadurch das der Geburtstermin falsch ausgerechnet wurde hatte ich schon Wehen. Aber dennoch entschied ich mich für den Kaiserschnitt.
Zu dem Zeitpunkt war ich mir immer noch nicht 100%-ig sicher ob ich das Kind behalten wollte oder nicht. Zwar hatte ich mir schon ihren Namen ausgesucht aber ich hatte noch keine Muttergefühle. Als ich sie aber sah und das erste Mal im Arm hielt, hab ich mich verliebt und hätte sie niemals hergeben können.

Ich war fast eine Woche im Krankenhaus denn meine Narbe sich entzündet hatte, aber schon 3 Tage nach der Entbindung kam das Jugendamt und stellte mir ein Ultimatum: “Entweder gehst du mit deiner Tochter in ein Mutter-Kind-Haus oder du gehst ohne deine Tochter in deine Familie zurück.”

Ich verstand nicht was die da von mir wollten, denn was sprach dagegen, dass ich MIT meiner Tochter zurück in meine Familie gehe? Eigentlich nichts und die gaben mir auch kein wirklichen Grund.
Die Befürchtung die ich hatte war, dass der Mann vom Jugendamt einfach gegen mich und meine Ma war. Denn er verstand wohl einfach nicht wie, eine Mutter nicht sehen konnte, dass ihre Tochter von ihrem eigenen Ehemann missbraucht wurde. Ich hasse ihn man konnte einfach nicht vernünftig mit ihm reden.
Aber ich entschied mich dann natürlich mit meiner Tochter in ein Mutter-Kind-Haus zu gehen. Denn so wie sie mir davon erzählt hatten, klang es so als ob ich dort so lange bleiben könnte bis ich Volljährig wäre. Jedoch war dies auch nicht so denn ich war nur 3 Monate dort, bis ich mich wieder dem Ultimatum stellen musste.

P.S. Ab hier könnt ihr die Einträge "Kampf- mein Leben" & "Der Kampf um meine Tochter" weiter lesen, dann hat das alles wieder einen Zusammenhang.
21.8.15 23:40
 
Letzte Einträge: Der richtige Weg?, Hilfeschrei, Verzweiflung , Kleine Freunde passen in kleine Sachen, Verwirrt, My dear friend...


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